Leitung: Winfried Rusch.
Der Steinkauz ist die kleinste Eule im Kreis Coesfeld. Winfried Rusch führte über 43 Jahren ein Artenschutzprogramm für den Steinkauz durch. An diesem Nachmittag fahren wir in ein Steinkauzrevier und erfahren dabei, wie sie bei uns leben. Der Weg ins Revier wird gemeinsam mit PKW-Fahrgemeinschaften zurückgelegt.
Weitere Informationen auch hier Artenschutzprogramm Steinkauz.
Diese Exkursion wurde in Zusammenarbeit mit dem Biologischen Zentrum Lüdinghausen und dem Naturschutzzentrum Kreis Coesfeld e.V. durchgeführt.
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Leitung: Winfried Rusch NABU Coesfeld. Es wird um eine Spende gebeten!
Leitung: Matthias Olthoff, Naturschutzzentrum Kreis Coesfeld e.V.
Der ehemalige Truppenübungsplatz Haltern-Borkenberge ist seit dem Abzug des britischen Militärs
im Jahr 2015 als Nationales Naturerbe ausgewiesen. Die nährstoffarme Heide- und Moorlandschaft
ist eines der ornithologisch bedeutendsten Gebiete im Kreis Coesfeld und zurecht als Europäisches
Vogelschutzgebiet ausgewiesen. In der offenen Heidelandschaft finden seltene Arten wie
Heidelerche, Wiesenpieper oder der nachtaktive Ziegenmelker geeignete Brutlebensräume vor. Die
älteren Laubwälder sind Heimat von fünf Spechtarten, deren Höhlen später von Hohltaube,
Gartenrotschwanz und Trauerschnäpper genutzt werden. Bei einer morgendlichen Wanderung auf
dem für Besucher freigegebenen Rad- und Wanderweg wird versucht, möglichst viele der in den
Borkenbergen vorkommenden Vogelarten zu hören und zu sehen.
Diese Exkursion wird in Zusammenarbeit mit dem Naturschutzzentrum Kreis Coesfeld und der VHS Dülmen durchgeführt.
Der NABU Coesfeld war mit einem INFO-Stand vertreten. Weitere Informationen.
Leitung: Matthias Olthoff, Naturschutzzentrum Kreis Coesfeld e.V.
Im Naturschutzgebiet Ichterloh bei Nordkirchen sind mehrere landeseigene Waldflächen als Wildnisgebiet ausgewiesen worden. Hier findet keinerlei forstliche Nutzung mehr statt. Während einer abendlichen Wanderung durch das Naturschutzgebiet soll diese „neue Wildnis“ vorgestellt werden. Anhand der Vogelwelt wird erläutert, welche Arten von diesen wilden Wäldern profitieren. Hierbei wird auf Arten wie Rotmilan und Wespenbussard sowie die fünf heimischen Spechtarten genauer eingegangen.
Der NABU-Coesfeld war mit einem INFO-Stand vertreten.
Referent: Dr. Dominik Fischer. Treffpunkt: Naturschutzzentrum Kreis Coesfeld in Nottuln-Darup.
Dr. Dominik Fischer, Tierarzt und Kurator am Grünen Zoo Wuppertal, Falkner und Stellvertretender Vorsitzender des Deutschen Falkenordens (DFO) berichtet in seinem Vortrag „Rehabilitation von Wildvögeln unter Nutzung falknerischer Methoden - ein Beitrag zum Tierschutz“ über die Herausforderungen und Chancen einer fachgerechten Versorgung, Pflege und Wiederauswilderung von Wildvögeln. Dabei verdeutlicht er mit vielen Beispielen wie falknerische Methoden und eine effektive Planung und Durchführung der Wildtierpflege den Erfolg der Rehabilitation steigern können, so dass diese Vorteile für das Einzeltier und die Wildpopulation haben kann. Das gemeinsame Ziel einer guten Wildtierpflege vereint verschiedene Naturschutzverbände wie den NaBu und den DFO sowie Menschen mit Sachkunde und einem großen Interesse für Natur- und Tierschutz. Eine enge Zusammenarbeit zwischen Falknerinnen und Falknern, Tierärztinnen und Tierärzten und engagierten Freiwilligen in Auffangstationen ist hier entscheidend.
Aufräumarbeiten im NABU-Gebiet Börnste. Ein weitere Einsatz am 28.03.2026 ist in Planung.
Leitung: Farina Graßmann, Velbert. Treffpunkt: Biologisches Zentrum Kreis Coesfeld in Lüdinghausen, Rohrkamp 29.
Dieser Vortragsabend wurde in Zusammenarbeit mit dem Biologischen Zentrum in Lüdinghausen durchgeführt.
“True Crime” ist längst nicht nur der Stoff, aus dem Serien und Podcasts gemacht sind. Um uns herum werden pausenlos Verbrechen begangen - es genügt, einen Schritt in den Garten oder einen Spaziergang durch den Wald zu machen. Die dort lebenden Tiere (und Pflanzen!) nehmen es mühelos mit den menschlichen Kriminalfällen auf.
Überlebens- und Fortpflanzungsstrategien in der Natur sind das Ergebnis evolutionärer Anpassung. Somit sind die Beteiligten nicht wirklich Verbrecher. Doch mit ihrem Einfallsreichtum bringen sie uns zum Staunen und jagen uns mit ihren makabren Taten einen Schauer über den Rücken. Bei der Veranstaltung ermitteln wir im Fall raffinierter Täuschungsmanöver, hinterlistiger Fallen und dreister Diebe und klären auf, welche Strategien dahinterstecken. Wir begegnen schwindelnden Schmetterlingen und kommen Tätern auf die Spur, die ihre Verbrechen verschleiern.
Über
Farina Graßmann arbeitet als Naturfotografin, Autorin und Referentin für Naturschutzthemen. Die kleinen und großen Geschichten aus der Natur zu erzählen und damit für sie zu begeistern, ist der Antrieb für ihre Arbeit. Dabei steht der Schutz der Natur und ihrer Bewohner für sie im Mittelpunkt. In ihren Büchern “True Crime in Nature” sowie “Wunderwelt Moor”, “Wunderwelt Totholz“ und “Wunderwelt heimische Amphibien“ spiegelt sich die Vielfalt wider, die ihre Arbeit ausmacht.
Im Februar 2026 wurden auf der gepachteten Obstwiese an 24 Bäumen einen Pflegeschnitt durch die Firma Forst und Gartenservice, Sebastian Meyer aus Rosendahl durchgeführt.
Treffpunkt: Naturschutzzentrum Kreis Coesfeld e.V., Nottuln-Darup, Alter Hof Schoppmann.
Der Vorstand des NABU Kreisverband Coesfeld lädt zu einem Gesprächsabend
ein. Alle Freundinnen und Freunde des NABU und die, die es werden
wollen, können sich an diesem Abend über uns, über unsere Themen,
Mitmachaktivitäten, Aktionen und Arbeit informieren. Wir freuen uns über
Menschen, die Spaß haben, sich für die Natur zu engagieren.
Beginnen wird der Abend mit einem Kurzvortrag von Walter Weigelt: Die Vogelwelt des Naturschutzgebietes Rieselfelder Nottuln-Appelhülsen.
Liebe Naturfreundinnen und Naturfreunde,
wir laden Sie herzlich ein zu unserer Info-Veranstaltung des NABU. Freuen Sie sich auf
spannende Einblicke, praxisnahe Tipps und den Austausch mit Gleichgesinnten.
Was der NABU besonders gut findet:
Schutz von Artenvielfalt und Lebensräumen
Aktive Naturschutzarbeit vor Ort
Aufklärung und Bildung für Jung und Alt
Vernetzung von Bürgerinnen und Bürgern für gemeinsame Projekte
Transparente Arbeit und regelmäßige Berichte über Erfolge und Herausforderungen
Programm:
Begrüßung und Überblick über aktuelle Naturschutzthemen
Kurzvortrag "Die Vogelwelt des Naturschutzgebietes Rieselfelder Nottuln-Appelhülsen" von Walter Weigelt und über aktuelle Naturschutzprojekte
Diskussionsrunde: Wie können wir vor Ort mehr Natur schützen?
Informeller Austausch
Der NABU freut sich darauf, Sie zu sehen und gemeinsam Ideen für eine lebendige Natur in
unserer Region zu entwickeln. Bringen Sie gerne Ihre Fragen und Anregungen mit!
Mit naturnahen Grüßen
Ihr NABU-Team
Im Januar dieses Jahres hat uns Rainer Gildhuis, ein Freund und Urgestein des NABU Kreisverbands Coesfeld verlassen.
Als wir vor 15 Jahren aus Köln in den Kreis umzogen, war es unser Ansinnen, uns in den als Rentner verbleibenden Jahren möglichst intensiv der Natur zu widmen. Da wir niemanden in unserer zukünftigen Heimat kannten, googelten wir den Nabu Coesfeld und Rainers Name war der erste, auf den ich stieß. Dieses erste Gespräch war der Beginn einer intensiven Freundschaft zwischen uns.
Rainers ehrenamtliche Heimat war der NABU. Er stellte uns sofort wichtigen Persönlichkeiten vor, besuchte mit uns diverse Naturschutzgebiete, begleitete uns zu Nabu-Abenden und sorgte dafür, uns als "Kölner", mit den westfälischen Gepflogenheiten vertraut zu machen. Er begleitete all unsere naturschutzlichen Schritte, beriet uns fachlich und war stets zugegen, wenn wir einen Rat, einen Fachmann oder einfach nur Gesellschaft brauchten. In unzähligen Gartenspaziergängen begleitete er das Werden unseres inzwischen bekannten Naturgartens und erfreute sich mit uns über die
Rückkehr etlicher Arten auf unserem Land und auch im Wald.
Er sorgte dafür, dass ich in der Arbeitsgruppe "Artenvielfalt erhalten im Kreis Coesfeld" einen Platz
fand, etwas später wurde ich ins Redaktionsteam der "Naturzeit" aufgenommen. Es war mir eine so
große Freude, ihn bei den diversen Aufgaben, die es zu erledigen galt, zu begleiten, ihn ein wenig
zu unterstützen, und durch ihn zu lernen.
Kaum ein Fest gab es im Kreis, wo er nicht seinen Stand aufstelle, stets auf der Suche nach neuen
Mitgliedern für die so wichtige Sache des Naturschutzes. In unzähligen Gesprächen hat er
Menschen überzeugt, sich dem Naturschutz als Mitglied des NABU anzuschließen und
einzubringen.
Mit den Jahren ist er uns zu einem Vorbild, einem besten Freund und Mentor geworden. Als er mir
vor einigen Jahren erklärte, er würde Coesfeld verlassen, um näher bei seiner Familie wohnen zu
können, hat mich das enorm getroffen. Mir war sofort klar, welch große Lücke er hinterlassen
würde, fachlich wie menschlich.
Wir haben Rainer viel zu verdanken, und mit wir meine ich den gesamten NABU Kreisverband.
Er hat dem NABU etliche Jahre als Vorstandsmitglied gedient
– einige Jahre Vorstandsmitglied im NABU Coesfeld
- war als Redakteur und Autor unzähliger Artikel für die "Naturzeit", "Naturschutz in NRW" und für die Internetseite wichtig
– war Gründungsmitglied des Arbeitskreises Naturnaher Garten
– war Mitbegründer des Arbeitskreises "Artenvielfalt im Kreis Coesfeld"
– hat lange Zeit die NABU-Geschäftsstelle geführt
– war Vertreter im "Beirat der Unteren Naturschutzbehörde"
– war Mitarbeitet der Ausstellung im Jahr 2002 „Das Gänseblümchen in der Pflasterritze - von der Schönheit der Natur vor der Haustür“
Aber das ist alles nichts im Vergleich zu seinen menschlichen Qualitäten. Er war ein kluger, die
Natur stets verteidigender, aktiver Mitmensch und Freund, dem viele von uns eine große Menge
schulden.
Rainer, du bist in unserem Herzen und wirst auch dort bleiben. Wir danken dir.
Cristine Bendix
Foto: NABU/Jan Piecha
Mit 44,5 Prozent aller Stimmen ist es nun offiziell: Das Rebhuhn löst zum Jahreswechsel den Hausrotschwanz als Vogel des Jahres ab. Gefährdet war dieser Start-Ziel-Sieg nie, ganz im Gegensatz zum Rebhuhn selbst.
Bis in die 1990er Jahren war es häufig bei uns zu sehen und zu hören, dann brach der Bestand ein. Die intensive Landwirtschaft mit hohem Pestizideinsatz und ausgeräumten Agrar-Landschaften machen es dem Rebhuhn schwer, Nahrung und Nistplätze – dichtes Gebüsch und Hecken – zu finden.