Willkommen beim NABU Coesfeld e.V.

41 Jahre NABU Coesfeld - 1981-2022

Für Mensch und Natur


Achtung: Die Exkursion kann leider nicht stattfinden!  (Ankündigung in der "Naturzeit", 2. Halbjahr 2021)

23.01.2022, 10.00 – 12.00 Uhr.  Exkursion: Winterliche Exkursion im NSG Kuhlenvenn und Beobachtungen der Wintergäste. 


"Pilz des Jahres 2022" - Der Fliegenpilz (Amanita muscaria). Weitere Informationen...


14.01.2022: Zeitungsartikel "Zwischenergebnis Stunde der Wintervögel

Haussperling führt die Liste an".

Westfälische Nachrichten.


11.01.2022: "40 Jahre Naturschutzbund Kreis Coesfeld

Zwischen Vogelgezwitscher fing alles an". Westfälische Nachrichten.


05.04.2022 um 19 Uhr. Mitgliederversammlung NABU Coesfeld e.V.

Treffpunkt: Naturschutzzentrum Coesfeld, Alter Hof Schoppmann, Am Hagenbach 11, 48301 Nottuln-Darup 

 

Einladung

Tagesordnung

1. Eröffnung und Begrüßung

2. Feststellung der Tagesordnung

3. Wahl eines Protokollführers

4. Bericht des Vorstandes - Tätigkeitsberichte: Zusammenfassung der letzten Jahre

5. Tätigkeitsberichte der Kinder- und Jugendgruppen

6. Berichte aus den Arbeitsgruppen

7. Kassenbericht

8. Bericht der Kassenprüfer*innen

9. Wahl eines Wahlleiters

10. Entlastung des Vorstandes

11. Satzungsänderungen (siehe unten)

12. Wahl des Vorstandes

13. Wahl der Kassenprüfer*innen

14. Wahl der Vertreter zur NABU-Landesdelegiertenversammlung

15. Wahl der Delegierten: Beirat der Unteren Landschaftsbehörde,  Biologisches Zentrum Lüdinghausen, NABU Naturschutzstation Münsterland,  Naturschutzzentrum Kreis Coesfeld für das Kuratorium und für die Delegiertenversammlung

17. Vorschau auf die kommenden Jahre. Planungen und Ideen.

18. Verschiedenes  

Änderungs- oder Ergänzungsanträge zur Tagesordnung sind dem Vorstand bis spätestens 15. Februar 2022 zuzuleiten. Eine zusätzliche schriftliche Einladung der Mitglieder erfolgt nicht.

Der Vorstand  

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Neue NABU Vereinssatzung
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Foto: NABU/Jörg Stemmler

Wiedehopf (Upupa epops)

Der auffällige Wiedehopf ist unverwechselbar. Mit seinem langen Schnabel und den orangen Scheitelfedern mit den schwarzen Punkten, die er bei Erregung aufrichtet, ist er ein echter Hingucker. Er liebt warme Regionen, weshalb er nur in bestimmten Regionen in Deutschland, wie zum Beispiel dem Kaiserstuhl in Baden-Württemberg, vorkommt. Als Zugvogel verbringt er den Winter in Afrika. Sein wissenschaftlicher Gattungsname „Upupa“ ist eine Nachahmung des Klangs seines dreisilbigen „upupup“-Balzrufes.


Fotos: NABU/Paul Gläser, NABU/Paul Gläser, NABU/Christian Gunkel, NABU/Paul Gläser


Ein neuer Rotmilanflyer ist fertig.

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Naturschutz im Kreis Coesfeld - Machen Sie mit!

NABU-Faltblatt.
Der NABU Coesfeld hat ein neues Faltblatt zum 40jährigem Jubiläum erstellt. Für Mensch und Natur seit 1981.
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NABU-Faltblatt.
Der NABU Coesfeld hat ein neues Faltblatt zum 40jährigem Jubiläum erstellt. Für Mensch und Natur seit 1981.
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Der aktuell in der Gemeinde Senden vergiftete Rotmilan.

Foto: Naturschutzzentrum Kreis Coesfeld e.V. / Matthias Olthoff

Naturschützer sind entsetzt: Erneute Rotmilan-Vergiftung im Kreis Coesfeld

Der Rotmilan ist ein faszinierender Greifvogel, der durch seinen gekerbten Schwanz und seine rote Färbung gut zu erkennen ist. Mit über der Hälfte der Weltpopulation hat Deutschland eine besondere Verantwortung für den Schutz dieser Art. In den letzten Jahren ist erfreulicherweise ein leichter Bestandsanstieg der Art im Münsterland zu verzeichnen.

In einer gemeinsamen Aktion hatten das Naturschutzzentrum, der NABU Coesfeld und die Untere Naturschutzbehörde des Kreises Coesfeld im Frühjahr 2021 die Bevölkerung erneut zur Meldung von Rotmilanen aufgerufen. Mehr als 300 Beobachtungen sind seitdem eingegangen. Bei der Kontrolle eines Horstes in der Gemeinde Senden machten die Naturschützer im Juli jedoch einen erschreckenden Fund: ein noch auf zwei Eiern sitzender Rotmilan wurde tot auf seinem Nestaufgefunden. 

Nachdem das tote Tier mit Hilfe eines Baumkletterers von seinem Horst geborgen werden konnte, wurde es unmittelbar dem Chemischen und Veterinäruntersuchungsamt in Münster übergeben. Von dort kam nun der traurige Befund: der Milan ist mit einem bereits seit 2007 in der EU nicht mehrzugelassenen Insektizid vergiftet worden.


Leider ist dies nicht der erste Fall von Greifvogelvergiftungen im Kreisgebiet. Bereits 2019 konnten Mitarbeiter des Naturschutzzentrums mehrere vergiftete Rotmilane unter einem Nest in der Gemeinde Ascheberg vorfinden, erst im Februar 2021 wurden zwei vergiftete Mäusebussarde in den Gemeinden Billerbeck und Nottuln nachgewiesen. Eine Anfrage beim Komitee gegen den Vogelmord e.V. (Bonn) bestätigt diese traurige Tendenz: die Erfassungs- und Dokumentationsstelle für Greifvogelverfolgung und Artenschutzkriminalität (kurz: EDGAR) meldet seit 2005 insgesamt 23bekannt gewordene Fälle illegaler Verfolgungen im Kreis Coesfeld.

Aus Ermittlungsgründen werden der genaue Fundort und die Art des verwendeten Giftes nichtöffentlich bekannt gegeben. Das Gift stellt jedoch nicht nur für Greifvögel eine Gefahr dar. Menschen, die mit dem hochgefährlichen Gift in Kontakt kommen oder auch Hunde, die vergiftetes Fleisch aufnehmen, können schwere gesundheitliche Folgen davontragen. Die Naturschutzbehörde hat nun Strafanzeige gegen Unbekannt gestellt – in der Hoffnung, dass die Polizei die Täterüberführen kann. Denn eine Greifvogelvergiftung ist kein „Kavaliersdelikt“. Greifvögel wie der Rotmilan gehören zu den streng geschützten Arten. Jede Art der Nachstellung stellt eine Straftat dar, die mit bis zu fünf Jahren Freiheitsstrafe geahndet werden kann.

Die Naturschützer sind sich einig: sie werden auch in den nächsten Jahren bei diesen Straftaten nicht wegschauen und diese skrupellosen Vergiftungsaktivitäten zur Anzeige bringen.

Bei verdächtigen Funden toter Greifvögel melden Sie sich bitte bei der Unteren Naturschutzbehörde des Kreises Coesfeld. Bitte sehen Sie dabei aber von der Meldung toter Straßenverkehrsopfer ab.

 

Gemeinsame Pressemitteilung von NABU Coesfeld e. V. Naturschutzzentrum Kreis Coesfeld e. V. Kreis Coesfeld | Untere Naturschutzbehörde. 05.09.2021

Ein Baumkletterer holt den vergifteten Rotmilan aus dem Horst.

Fotos: Naturschutzzentrum Kreis Coesfeld e.V. / Matthias Olthoff


Rotmilan (Milvus milvus), Fotos: Hans-Wilhelm Grömping

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Pressebericht - Ruhr-Nachrichten
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Rotmilan (Milvus milvus), Foto: Matthias Olthoff
Rotmilan (Milvus milvus), Foto: Matthias Olthoff

Wer hat den Rotmilan gesehen?

 

Der Rotmilan ist ein beeindruckender Greifvogel, der in den letzten Jahren im Kreis Coesfeld häufiger zu beobachten ist. Die umgangssprachlich auch Gabelweihe genannte Art ist auf Grund seiner roten Färbung und seines gekerbten Schwanzes nahezu unverwechselbar. Über die Hälfte der Weltpopulation brütet in Deutschland, weswegen wir eine besondere Verantwortung für den Schutz dieser Art haben.

 

Das Naturschutzzentrum Kreis Coesfeld, der NABU Kreis Coesfeld und der Kreis Coesfeld möchten möglichst viel über die Verbreitung des Rotmilans wissen, um die Art in Zukunft besser schützen zu können.

 

Bereits im Jahr 2019 hatten wir aufgrund eines Presseaufrufes über 250 Rotmilan-Meldungen aus dem Kreis Coesfeld erhalten, die uns wertvolle Hinweise zu Vorkommen der Art gebracht haben. Deswegen möchten wir Sie erneut bitten, uns aktuelle Beobachtungen des Rotmilans aus dem Kreisgebiet mitzuteilen.

Bitte melden Sie Ihre aktuellen Beobachtungen, am besten mit Datum, Telefonnummer für eventuelle Rückfragen sowie einer Kartendarstellung, an: rotmilan@naturschutzzentrum-coesfeld.de

Tipp:

Informationen über den Rotmilan

- Rettet die Roten