Willkommen beim NABU Coesfeld

Für Mensch und Natur


Ergebnisse bei der Stunde der Wintervögel

 Bereits jetzt haben bei der diesjährigen "Stunde der Wintervögel" 106.000 Vogelfreundinnen und Vogelfreunde aus 74.000 Gärten und Parks mehr als 2,7 Millionen Vögel gemeldet. Bis einschließlich kommenden Dienstag können noch Beobachtungen abgegeben werden.

Bei den Arten bleibt der Haussperling auf der Spitzenposition, gefolgt von Kohl- und Blaumeise. Die Amsel hat leider weiter an Boden verloren, Ursachen dürften das Usutuvirus und die Sommertrockenheit sein. Auffällig sind große Schwärme von Bergfink, Erlenzeisig, Star und Wacholderdrossel. Insgesamt sorgt die europaweit milde Witterung dafür, dass weniger Überwinterer aus dem Norden und Osten nach Deutschland gekommen sind.

NABU-Tipp: Usutivirus

Dieser Beitrag wurde bearbeitet am 12.01.2019

Der Waldkauz- Vogel des Jahres 2017
Der Bergfink kann im Winter in großen Schwärmen in Deutschland vorkommen, Foto: Frank Derer

Jetzt mitmachen bei der Stunde der Wintervögel, Vögel beobachten und melden!

Vom 4. bis 6. Januar rufen NABU und LBV zum neunten Mal zur bundesweiten „Stunde der Wintervögel“ auf. Neben den „Standvögeln“, die das ganze Jahr über bei uns bleiben, lassen sich auch zusätzliche Wintergäste beobachten, die aus dem noch kälteren Norden und Osten nach Mitteleuropa ziehen.

Über 136.000 Vogelfreunde haben sich 2018 an der Aktion beteiligt und Zählungen aus über 92.000 Gärten übermittelt – ein neuer Rekord!

So funktioniert die Teilnahme: Notieren Sie innerhalb einer Stunde die gesichteten Vögel. Einfach online eingeben und schon helfen Sie, Veränderungen in der Vogelwelt festzustellen. Je mehr Naturfreunde an der „Stunde der Wintervögel“ teilnehmen, desto wertvoller werden die Ergebnisse. Helfen Sie mit, schleichende Veränderungen in der Vogelwelt festzustellen. Sie werden zum Teilnehmer eines echten Langzeitprojekts!

NABU-Tipp: mitmachen!

NABU-Tipp: 35 Wintervögel zum Kennenlernen, von der Amsel zum Zaunkönig

NABU-Tipp: Vogeltrainer

Dieser Beitrag wurde bearbeitet am 01.01.2019

Der Waldkauz- Vogel des Jahres 2017
Der Feldsperling ist ein Standvogel und Teilzieher, Foto: Frank Derer

Natur des Jahres 2019, alle Jahreswesen auf einen Blick!

Wer ist es geworden und wer hat es sich ausgedacht? Ob Vogel, Schmetterling oder Nutztier, Baum, Orchidee oder Alge: Wir bieten die Jahreswesen und die Kontaktadressen der sie kürenden Organisationen im tabellarischen Überblick.

Wer ist Vogel des Jahres, wer das Wildtier, wer ist Lurch oder Fisch?

Insekt, Schmetterling, Libelle, Wildbiene und Spinne 2019?

Weichtier, Einzeller oder gar Höhlentier?

Baum, Blume, Orchidee oder Wasserpflanze?

 

Und noch vieles mehr können Sie nachlesen im NABU-Tipp: Jahreswesen 2019

Dieser Beitrag wurde bearbeitet am 06.01.2019

Der Waldkauz- Vogel des Jahres 2017
Der Bergmolch (Ichthyosaura alpestris) ist der Lurch des Jahres 2019 Foto: Frank Derer

Neujahrswünsche

Wir werden die Welt nicht retten, können aber lokal unseren Beitrag leisten,

die Welt ein wenig besser zu machen.

 

In diesem Sinne wünscht der NABU Coesfeld allen Naturfreunden und solchen, die es werden wollen,

ein frohes und gesundes neues Jahr 2019 mit viel Schaffenskraft und Energie.


RWE Chef Schmitz ist "Dinosaurier des Jahres 2018"

28. Dezember 2018 – Der NABU zeichnet den Vorstandsvorsitzenden der RWE AG mit dem Negativ-Preis „Dinosaurier des Jahres“ aus. „Während international auf Klimakonferenzen und national in der Kohlekommission um konkreten Klimaschutz gerungen wird, hat sich Rolf Martin Schmitz mit seiner unzeitgemäßen Machtdemonstration im Streit um die Rodung des Hambacher Waldes selbst ins Abseits gestellt“, begründet NABU-Präsident Olaf Tschimpke die Wahl zum Dinosaurier des Jahres.
Der RWE-Boss wollte mit der Rodung des Waldes Tatsachen schaffen – ohne Rücksicht auf die laufenden Verhandlungen in der Kohlekommission über einen geregelten Kohle-Ausstieg und die Folgen für Natur und Umwelt. Vorausgegangen waren massive Proteste aus weiten Teilen der Bevölkerung. Erst durch ein Gerichtsurteil im Eilverfahren wurde die Abholzung des Waldes vorerst gestoppt.

Der Essener Energiekonzern zählt mit seinen Kohle-Kraftwerken zu den größten Luftverschmutzern Europas. Mit seinem Beharren auf Rodung des Hambacher Waldes hat RWE die ohnehin aufgeheizte Debatte um den in Deutschland nicht vorankommenden Klimaschutz zusätzlich polarisiert. „Rolf Martin Schmitz nahm ein Scheitern der Kohlekommission in Kauf, indem er vorzeitig Fakten schaffen wollte. Das war ein bewusstes Foulspiel auf Kosten von Klima und Natur. Auch ein Branchen-Dinosaurier muss einmal die Zeichen der Zeit erkennen“, so Tschimpke.

NABU-Tipp: Dinosaurier 2018

Dieser Beitrag wurde erstellt am 28.12.2018


Brandaktuell: unsere neuen Termine für 2019 sind online!

Wir können Ihnen für das kommende Jahr 2019 viele interessante Termine anbieten. Von lehrreichen Exkursionen in der freien Natur immer wieder auch mit Überraschungen sowie Vorträgen über den "bösen" Wolf und der kleinen Feldlerche bis hin zu unseren regelmäßigen NABU Abenden.

Vielleicht ist ja auch etwas für Sie dabei?

 

Unser Tipp: Die NABU-Veranstaltungen in unserer Region

 

Dieser Beitrag wurde erstellt am 09.12.2018


Dramatisches Artensterben in Agrarlandschaften und Gewässern

5. Dezember 2018 In Deutschland sind fast ein Drittel der heimischen Wildpflanzen gefährdet. Das geht aus der Roten Liste der Farn- und Blütenpflanzen, Moose und Algen hervor, die das Bundesamt für Naturschutz (BfN) am 05.12.2018 in Berlin vorgestellt hat.

 

NABU-Bundesgeschäftsführer Leif Miller kommentiert: „Die heutige Liste zeigt einmal mehr, wie dramatisch das Artensterben in unserer Agrarlandschaft und Gewässern ist. Die Liste ist ein erneuter Weckruf, dass wir endlich Möglichkeiten nutzen und Maßnahmen ergreifen, um diesen alarmierenden Verlust für ein intaktes Ökoystem zu stoppen.  Wir wissen, dass Ackerrandstreifen, Schutzäcker und weitere Agrarumweltmaßnahmen wie Brachen in positive Wirkung für die Tiere und Pflanzen in der Agrarlandschaft haben –  sie werden jedoch viel zu selten umgesetzt. Aus diesem Grund müssen die Agrarförderung endlich naturverträglicher werden und Landwirte für Naturschutzmaßnahmen besser entlohnt werden. Die Verhandlungen über die Zukunft der EU-Agrarpolitik laufen derzeit in Brüssel  – sie sind der Schlüssel zum Stopp des Artensterbens in der Agrarlandschaft. Bundeslandwirtschaftsministerin Klöckner muss hier endlich Farbe bekennen.“

 

 

Auch im Münsterland als intensiv agrarisch genutzte Kulturlandschaft ist das nicht anders – nicht nur bei Ackerwildkräutern: "Viele Arten der ungedüngten Wiesen, nährstoffarmen Gewässer und Moore sind in den letzten Jahren und Jahrzehnten stark zurück gegangen. Das gilt sogar für früher so häufige Arten wie Margerite, Wiesenschaumkraut und Sumpfdotterblume", weist Dr. Thomas Hövelmann, als wissenschaftlicher Mitarbeiter bei der NABU-Naturschutzstation Münsterland für die Koordination der Florenkartierung NRW im Münsterland zuständig, hin, "Viele Arten können nur noch in Naturschutzgebieten mit zum Teil erheblichem ehrenamtlichen Pflegeaufwand gehalten werden."

 

In NRW wird ab dem kommenden Jahr die neue Rote Liste gefährdeter Farn- und Blütenpflanzen erstellt und in 2020 veröffentlicht werden. Die NABU-Naturschutzstation Münsterland ist in Kooperation mit dem Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz (LANUV) NRW als Regionalstelle für das Münsterland daran unmittelbar beteiligt.

 

 

Neben dem Verlust der Wildpflanzen auf dem Acker seien durch die Eutrophierung der Gewässer auch viele Wasserpflanzen gefährdet. Noch einmal NABU-Bundesgeschäftsführer Leif Miller: „Deshalb ist es so wichtig, dafür zu sorgen, dass die Wasserrahmenrichtlinie umgesetzt wird und alle Gewässer in einen guten ökologischen Zustand versetzt werden. Durch den Verlust von Pflanzen sind auch viele damit verbundene Insektenarten gefährdet und von diesen hängen wiederum Vögel, Amphibien, Reptilien und Säugetiere ab.“

 

NABU-Tipp: BfN Rote Liste

 

Dieser Beitrag wurde erstellt am 12.12.2018


Die Feldlerche ist Vogel des Jahres 2019

Der Waldkauz- Vogel des Jahres 2017
Foto: Frank Derer

12. Oktober 2018 Nur noch wenige kennen und hören den Gesang der Feldlerche am Himmel. Intensivkulturen mit Wintergetreide, Mais und Raps, fehlende Brachflächen und der Rückgang von Insekten verringern ihren Lebensraum und ihre Nahrungsgrundlage. Die Feldlerche steht als Jahresvogel auch stellvertretend für andere Feldvögel wie Kiebitz und Rebhuhn, denen es zum Teil noch wesentlich schlechter geht. Die immer intensivere Landwirtschaft ist zum Hauptgrund für das Artensterben in Europa geworden. NABU und LBV fordern deshalb für die derzeit laufenden Verhandlungen über die künftige EU-Agrarpolitik ein radikales Umsteuern.

Mit zwischen 1,3 und 2 Millionen Revieren gehört die Feldlerche immer noch zu den häufigen Vögeln Deutschlands. Allerdings befinden sich ihre Bestände im deutlichen Sinkflug. Ein Drittel der Feldlerchen sind in den vergangenen 25 Jahren bundesweit verschwunden. Zwischen 1990 und 2015 gab es einen Bestandsrückgang um 38 Prozent, wie offizielle Monitoringdaten des Dachverbandes Deutscher Avifaunisten belegen. In Nordrhein-Westfalen hat der Bestand der Feldlerche sogar um mehr als 50 Prozent in den vergangenen 25 Jahren abgenommen und wird hier mittlerweile auf unter 100.000 Brutpaare geschätzt. Damit wird die Feldlerche in der aktuellen Roten Liste der Brutvogelarten in Nordrhein-Westfalen (2016) als gefährdet eingestuft.

 

NABU-Tipp: Fakten zur Feldlerche

 

Dieser Beitrag wurde erstellt am 13.10.2018



Über den Naturschutzbund NABU

Der Waldkauz- Vogel des Jahres 2017
Der Star war Vogel des Jahres 2018 - Foto: Jutta und Peter Trentz

Der Naturschutzbund Deutschland e.V. - NABU - möchte Menschen dafür begeistern, sich durch gemeinschaftliches Handeln für die Natur einzusetzen. Wir wollen, dass auch kommende Generationen eine Erde vorfinden, die lebenswert ist, die über eine große Vielfalt an Lebensräumen und Arten, sowie über gute Luft, sauberes Wasser, gesunde Böden und ein Höchstmaß an endlichen Ressourcen verfügt. Auf diesen Seiten möchten wir Ihnen unsere Arbeit im Kreis Coesfeld vorstellen und Perspektiven für eine lebenswerte Zukunft entwickeln.

 

In diesem Jahr bieten wir wieder eine Vielzahl naturkundlicher Exkursionen in die Natur an, bei denen Sie Gelegenheit haben, die artenreiche Tier- und Pflanzenwelt vor Ihrer Haustür kennen zu lernen. Denn nur das, was man kennt, lernt man lieben und das was man liebt, schützt man. Bei unseren regelmäßigen Führungen und Exkursionen erfahren Sie, was wir bereits kennen und lieben. Wir freuen uns auf Sie und viele schöne gemeinsame Beobachtungen!

  

Wenn Sie sich vorstellen können für die Natur hier bei uns aktiv zu werden, schauen Sie doch einmal bei unseren monatlichen Treffen vorbei. Weitere Informationen erhalten Sie über unser Kontaktformular. Treten Sie mit uns in Verbindung!