Willkommen beim NABU Coesfeld e.V.


 

 01.10.2022 von 16-18.30 Uhr, Exkursion: Die Brunft der Hirsche im Naturwildpark in Dülmen.

Die Brunft der Hirsche erreicht im Oktober ihren Höhepunkt. Im schönen Wildpark Dülmen lässt sich dieses Schauspiel gut beobachten. Hier leben Rothirsche und Damhirsche nicht getrennt von den Besuchern. Spannende Informationen über das Leben dieser Tiere und über den Wildpark komplettieren den Spaziergang.

Leitung: Münsterland-Safaris, Udo Wellerdieck, Friedensstr. 28, 48145 Münster - Internetseite. In Zusammenarbeit mit der VHS Dülmen.
Anmeldung unter: 02543 4584 bzw. 0176 52789800. Die Veranstaltung ist ausgebucht! 

Teilnahme: kostenfrei. Max. 30 Personen.  

Treffpunkt: Wanderparkplatz 134, Hinderkingsweg 129 /An der Ziegenweide in Dülmen.

Es können nur angemeldete Teilnehmer an der Exkursion teilnehmen.

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Weitere Termine:

02.10.2022 von 11-17 Uhr: NABU-INFO-Stand beim Baumberger Obstfest am Naturschutzzentrum Coesfeld, Alter Hof Schoppmann, Am Hagenbach 11, Nottuln-Darup. 

14 und 16 Uhr: Führung durch die Ausstellung „Der Steinkauz - unsere kleinste Eule - 40 Jahre aktiver Artenschutz im Kreis Coesfeld und viel Spannendes rund um den kleinen Sympathieträger“. kostenfrei. Leitung: Winfried Rusch, NABU Coesfeld

 

04.10.2022 von 19-21 Uhr  Vortrag - "Der Wiedehopf - Vogel des Jahres 2022"

NABU-Abend mit Vortrag über Probleme und Möglichkeiten für den Vogel des Jahres.

Treffpunkt: Forum in der Alten Sparkasse in Dülmen, Münsterstr. 29, in Zusammenarbeit mit der VHS Dülmen. Referent: Michael Jöbges. Teilnahme: kostenfrei. 


Arbeitseinsätze

Pflegearbeiten in Dülmen täglich Mo. bis Fr. jeweils von 8:00 bis 12:00 Uhr außerhalb der Schutzzeiten. Interessierte mögen sich beim Einsatzleiter Reinhard Trautmann Tel. 02594-83334 , 0179-9773942 oder

per E-Mail melden.


Vogel- und Fischsterben neben dem Naturschutzgebiet „Welter Bach“ bei Dülmen, Kreis Coesfeld

Bei einem Teich, der an das Naturschutzgebiet „Welter Bach“ angrenzt und von einem Mitglied des BUND betreut wird, wurde das Wasser abgelassen und danach Branntkalk auf dem Teichgrund verteilt. Da ungelöschter Branntkalk stark ätzend wirkt, war diese Vorgehensweise das Todesurteil für etliche Vögel und Fische. Zumal es sehr heiß und trocken war.

 

Der Vorstand des NABU distanziert sich umgehend und vollständig von diesem unsäglichen Vergehen. Wir haben mit diesem Bund-Mitglied nichts zu tun. Wir sind der NABU Kreisverband Coesfeld und verurteilen diese Straftat sehr. 

 

- Dülmener Zeitung 09.09.2022: Tote Tiere: Kreis will Strafanzeige erstatten

- Wochenblatt: Vogeldrama am Naturschutzgebiet 

- 01.09.2022: Dümener Zeitung: Totes Geflügel am Welter Bach

- agrarheute: Hat BUND-Mitarbeiter Vögel mit Branntkalk vergiftet?


Friederike Varnhorn schickte uns dieses Bild und schreibt dazu: Ich hatte gestern Abend ein Exemplar der Nosferatu- oder Kräuseljagdspinne in unserem Gästezimmer in Schapdetten, das mir einen ordentlichen Schrecken eingejagt hat. Da diese Art hier bislang meines Wissens nach noch nicht so verbreitet ist, dachte ich, ich informiere sie einmal. Weitere Informationen.


Ausgezeichnete Naturoase

Für Natur und Klima: Warum dein Naturgarten, Ökoteich, oder deine Blumenwiese wichtig ist.

Design Luke Hintemann - NABU Borken/Adrienne Rusch. Schild (Alu-Verbundplatte) für diese Aktion.
Design Luke Hintemann - NABU Borken/Adrienne Rusch. Schild (Alu-Verbundplatte) für diese Aktion.

Der NABU Kreisverband Coesfeld zeichnet Bürger aus, die ihren Garten, ihre Wiese, ihren Teich, oder andere Flächen naturnah gestaltet, sozusagen ihre „Naturoase“ geschaffen haben. 

 

Naturnahe Flächen werden immer seltener und damit gleichzeitig auch immer bedeutsamer. Nicht nur als Überlebensraum für Wildtiere und Pflanzen, sondern auch zum Schutz unserer natürlichen Lebensgrund-lagen incl. des Klimas. Weiter lesen...

Diese Aktion startete im Juli 2022 bis Ende August 2022. Die Aktion wird im Jahr 2023 wieder stattfinden.

 


05.04.2022: Unser neuer Vorstand

Dorothea Knepper-Wollny, Roland Kaul, Rudolf Averkamp, Markus Suthoff, Cristine Bendix, Ralf Flüchter und Ineke Webermann. Foto: Walter Weigelt

1. Vorsitzende: Dorothea Knepper-Wollny

2. Vorsitzender: Winfried Rusch - nicht anwesend

3. Vorsitzender: Rudolf Averkamp

Kassenwart: Cristine Bendix - 4. von links

Schriftführerin: Ineke Webermann - 7. von links

NAJU-Kinder-, Jugend- und Familiengruppen: Antje Kleinschneider - nicht anwesend

Beisitzer:  

Ralf Flüchter - 6. von links

Roland Kaul - 2. von links

Elmar Meier - nicht anwesend

Josef Schäpers - nicht anwesend  

Markus Suthoff - 4. von links

Norbert Thomas - nicht anwesend

 

Tätigkeitsberichte:

Arbeitsbericht 2021-2022 der AG Fledermausschutz

Die AG Fledermausschutz Kreis Coesfeld besteht aus Heinz Kramer und

Reinhard Loewert seit 20 Jahren. Heinz betreut den Nordwesten des Kreises COE, ich

den Südosten. Wir machen das überwiegend alleine. Weiter lesen...


Der NABU Kreisverband Coesfeld ist entsetzt.

Foto: Josef Fleige

In der Zeitungsausgabe der Westfälischen Nachrichten vom 17.03.2022 wurden wir mit dem Artikel „Rotmilane sind vergrault worden“ von Thomas Fromme konfrontiert. Der Kreis Coesfeld hatte einen Hinweis bekommen, dass Vergrämungsmaßnahmen gegen den Rotmilan in seinem Brutwald bei Ottmarsbocholt erfolgt worden seien. Die Vertreibung soll sogar mit Hilfe von Drohnen durchgeführt worden sein. Daraufhin machte der Kreis Coesfeld eigene Beobachtungen und konnte feststellen, wie jemand mit Ästen gegen die Bäume geschlagen habe, um die Rotmilane vom Horst-Bau abzuhalten. Rotmilane kommen seit Anfang März aus ihren Winterquartieren und besetzen ihre Horstbäume.

Da Rotmilane streng geschützt sind, stellt jede Art der Nachstellung, ob Vertreibung, Vergiftung oder Abschuss eine Straftat dar, die mit bis zu 5 Jahren Freiheitsstrafe geahndet werden kann. Interessant ist bei dieser Freveltat auch, dass in der Oberbauerschaft südlich vom Ottmarsbocholter Ortskern zwei Windenergieanlagen geplant sind. Der NABU vermutet, dass ein Zusammenhang zwischen der Windkraftanlage und Rotmilan besteht. Die Einhaltung von Mindestabständen zwischen Windenergieanlagen und Brutplätzen des Rotmilans ist besonders wichtig. 

Der NABU Coesfeld stellte im April 2022 bei der Polizei in Lüdinghausen eine Strafanzeige.

Der Rotmilan im Kreis Coesfeld. Weitere Informationen

- Rotmilan-Todesursachen und Gefährdung durch Windenergieanlagen. HGNO 
- HGNO Stellungnahme


Kauf einer Grünlandfläche im NSG Letter Bruch

Der NABU Coesfeld ist neuer Eigentümer einer Fläche im NSG Letter Bruch.

Der Flurbereinigungsbehörde ist es gelungen, im Rahmen der Flurbereinigung Groß Reken die nachfolgend aufgeführten Flächen innerhalb des Naturschutzgebietes „Letter Bruch“ verfügbar zu machen.

 

Gemarkung Flur Nr. Größe, Flurstück 59, Flur 22, Nr. 58 und 59

Lette 22 58 1.922 m²

Lette 22 59 6.071 m²

                       7.993 m²

Auf den Grundstücken befindet sich ein Viehstall.

 

Mitteilung der Flurbereinigungsbehörde: Hiermit weise ich den NABU Kreisverband Coesfeld mit Wirkung vom 01.11.2021 in den Besitz der Grundstücke ein. Die eigentumsrechtliche Regelung gemäß § 54 FlurbG erfolgt im Flurbereinigungsplan Groß Reken. 


Ein neuer Rotmilanflyer ist fertig.

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Naturschutz im Kreis Coesfeld - Machen Sie mit!

NABU-Faltblatt.
Der NABU Coesfeld hat ein neues Faltblatt zum 40jährigem Jubiläum erstellt. Für Mensch und Natur seit 1981.
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Der aktuell in der Gemeinde Senden vergiftete Rotmilan.

Foto: Naturschutzzentrum Kreis Coesfeld e.V. / Matthias Olthoff

Naturschützer sind entsetzt: Erneute Rotmilan-Vergiftung im Kreis Coesfeld

Der Rotmilan ist ein faszinierender Greifvogel, der durch seinen gekerbten Schwanz und seine rote Färbung gut zu erkennen ist. Mit über der Hälfte der Weltpopulation hat Deutschland eine besondere Verantwortung für den Schutz dieser Art. In den letzten Jahren ist erfreulicherweise ein leichter Bestandsanstieg der Art im Münsterland zu verzeichnen.

In einer gemeinsamen Aktion hatten das Naturschutzzentrum, der NABU Coesfeld und die Untere Naturschutzbehörde des Kreises Coesfeld im Frühjahr 2021 die Bevölkerung erneut zur Meldung von Rotmilanen aufgerufen. Mehr als 300 Beobachtungen sind seitdem eingegangen. Bei der Kontrolle eines Horstes in der Gemeinde Senden machten die Naturschützer im Juli jedoch einen erschreckenden Fund: ein noch auf zwei Eiern sitzender Rotmilan wurde tot auf seinem Nestaufgefunden. 

Nachdem das tote Tier mit Hilfe eines Baumkletterers von seinem Horst geborgen werden konnte, wurde es unmittelbar dem Chemischen und Veterinäruntersuchungsamt in Münster übergeben. Von dort kam nun der traurige Befund: der Milan ist mit einem bereits seit 2007 in der EU nicht mehrzugelassenen Insektizid vergiftet worden.


Leider ist dies nicht der erste Fall von Greifvogelvergiftungen im Kreisgebiet. Bereits 2019 konnten Mitarbeiter des Naturschutzzentrums mehrere vergiftete Rotmilane unter einem Nest in der Gemeinde Ascheberg vorfinden, erst im Februar 2021 wurden zwei vergiftete Mäusebussarde in den Gemeinden Billerbeck und Nottuln nachgewiesen. Eine Anfrage beim Komitee gegen den Vogelmord e.V. (Bonn) bestätigt diese traurige Tendenz: die Erfassungs- und Dokumentationsstelle für Greifvogelverfolgung und Artenschutzkriminalität (kurz: EDGAR) meldet seit 2005 insgesamt 23bekannt gewordene Fälle illegaler Verfolgungen im Kreis Coesfeld.

Aus Ermittlungsgründen werden der genaue Fundort und die Art des verwendeten Giftes nichtöffentlich bekannt gegeben. Das Gift stellt jedoch nicht nur für Greifvögel eine Gefahr dar. Menschen, die mit dem hochgefährlichen Gift in Kontakt kommen oder auch Hunde, die vergiftetes Fleisch aufnehmen, können schwere gesundheitliche Folgen davontragen. Die Naturschutzbehörde hat nun Strafanzeige gegen Unbekannt gestellt – in der Hoffnung, dass die Polizei die Täterüberführen kann. Denn eine Greifvogelvergiftung ist kein „Kavaliersdelikt“. Greifvögel wie der Rotmilan gehören zu den streng geschützten Arten. Jede Art der Nachstellung stellt eine Straftat dar, die mit bis zu fünf Jahren Freiheitsstrafe geahndet werden kann.

Die Naturschützer sind sich einig: sie werden auch in den nächsten Jahren bei diesen Straftaten nicht wegschauen und diese skrupellosen Vergiftungsaktivitäten zur Anzeige bringen.

Bei verdächtigen Funden toter Greifvögel melden Sie sich bitte bei der Unteren Naturschutzbehörde des Kreises Coesfeld. Bitte sehen Sie dabei aber von der Meldung toter Straßenverkehrsopfer ab.

 

Gemeinsame Pressemitteilung von NABU Coesfeld e. V. Naturschutzzentrum Kreis Coesfeld e. V. Kreis Coesfeld | Untere Naturschutzbehörde. 05.09.2021

Ein Baumkletterer holt den vergifteten Rotmilan aus dem Horst.

Fotos: Naturschutzzentrum Kreis Coesfeld e.V. / Matthias Olthoff


Rotmilan (Milvus milvus), Fotos: Hans-Wilhelm Grömping

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Rotmilan (Milvus milvus), Foto: Matthias Olthoff
Rotmilan (Milvus milvus), Foto: Matthias Olthoff

Wer hat den Rotmilan gesehen?

 

Der Rotmilan ist ein beeindruckender Greifvogel, der in den letzten Jahren im Kreis Coesfeld häufiger zu beobachten ist. Die umgangssprachlich auch Gabelweihe genannte Art ist auf Grund seiner roten Färbung und seines gekerbten Schwanzes nahezu unverwechselbar. Über die Hälfte der Weltpopulation brütet in Deutschland, weswegen wir eine besondere Verantwortung für den Schutz dieser Art haben.

 

Das Naturschutzzentrum Kreis Coesfeld, der NABU Kreis Coesfeld und der Kreis Coesfeld möchten möglichst viel über die Verbreitung des Rotmilans wissen, um die Art in Zukunft besser schützen zu können.

 

Bereits im Jahr 2019 hatten wir aufgrund eines Presseaufrufes über 250 Rotmilan-Meldungen aus dem Kreis Coesfeld erhalten, die uns wertvolle Hinweise zu Vorkommen der Art gebracht haben. Deswegen möchten wir Sie erneut bitten, uns aktuelle Beobachtungen des Rotmilans aus dem Kreisgebiet mitzuteilen.

Bitte melden Sie Ihre aktuellen Beobachtungen, am besten mit Datum, Telefonnummer für eventuelle Rückfragen sowie einer Kartendarstellung, an: rotmilan@naturschutzzentrum-coesfeld.de

Tipp:

Informationen über den Rotmilan

- Rettet die Roten