23.02.2019 Workshop im Holler Kley

Manchmal werden wir gefragt: Was macht eigentlich der NABU?

 

Kerngeschäft ist und bleibt bei uns hier die Pflege in Naturschutzgebieten.

 

Warum? Wenn wir unsere Naturschutzgebiete nicht entsprechend pflegen würden, könnten wir kaum die dort vorkommenden Tier und Pflanzenarten der Nachwelt erhalten.

 

Ein gutes Beispiel ist das von uns betreute NSG Holler Kley, ein Kleinod im wahrsten Sinne, nur 2 ha groß. Dort gibt es einige Gewässer mit interessanten und seltenen Sumpf- und Wasserpflanzen.

 

Seit Jahren beobachten wir, daß die Gewässerränder mit Weiden zuwachsen. Werden junge Weiden geschnitten treiben sie wieder aus. Weitere Schnitte sorgen dafür, dass sie in den nächsten Jahren mit viel mehr Trieben wieder austreiben, da der Wurzelstock mitwächst. Also muss eine andere Lösung her. Das heißt: Entfernung der kompletten Weiden mit einem Extraktor oder einer Wiedhopfhacke.

 

Am Samstag haben wir uns dort als Arbeitsgruppe (9 Naturfreunde) getroffen und mal eben eine 100 m lange Hecke naturschutztechnisch richtig beschnitten und einen 50 m langen Gewässersaum entweidet.

 

Wenn man das innerhalb 3 Stunden schaffen will, muss man schon mit vollem Eifer dabei sein. Danke an alle die mitgeholfen haben: Karina, Kathrin, Rita, Sandra, Ralf, Reinhard, Rolf und Viktor.

 

Anschließend gab es wie immer eine kleine Führung.